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Herzlich willkommen im Laborantendorf des Erzgebirges !

Unser kleines idyllisch gelegenes Gebirgsdorf ist seit Jahrhunderten als ein alter Kräuter- und Laborantenort im Erzgebirge bekannt und die Traditionen sind auch heute noch in der "Wurzelbucke" lebendig. Wir freuen uns, dass Sie den Weg ins beschauliche Bockau gefunden haben und laden Sie auf eine lohnende Reise durch unseren Ort ein. Viel Interessantes gibt es hier zu entdecken, vor allem viel Wissenswertes rund um die Kräuter-, Heil- und Laborantenpflanzen, aus der Historie und natürlich aus der Gegenwart.

Bockau ist eine aktive Gemeinde mit vielen verschiedenen Einrichtungen, Vereinen und Interessengemeinschaften, die Traditionen pflegen und auch rege in verschiedenen Bereichen vertreten. Vor allem zeichnet sich unsere Dorfgemeinschaft durch vielfältige kulturelle und sportliche Aktivitäten aus. Besuchen Sie uns zu unserem traditionellen Bockauer Wurzelfest am 3. Wochenende im August. Hier können Sie die Verbundenheit der Einwohner mit ihrem Ort erleben. Aber auch unsere thematischen Wanderwege und die herrliche Landschaft im Naturpark Erzgebirge/Vogtland machen Lust zahlreiche Geheimnisse in und um Bockau zu entdecken.

Ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter - in Bockau finden Sie ein ganz besonderes Kleinod und ein Besuch lohnt sich zu jeder Jahreszeit.

Es grüßt Sie mit einem herzlichen "Glück Auf"

Ihr Siegfried Baumann
Bürgermeister

Aktuelles aus dem Ortsgeschehen

24.10.2017
| Sonstiges |

Erinnerung an Georg Körner

(MT) BOCKAU: Die MAGISTER GEORGE KÖRNER GESELLSCHAFT hält in Bockau das Gedankengut ihres Namensgebers lebendig. Diesjähriger Höhepunkt der Vereinsarbeit war die Gedenkveranstaltung anlässlich des 300. Geburtstages des herausragenden Pfarrers, Sprachforschers und Historikers am vergangenen Sonnabend (21.10.).
Georg Körner wurde am 28. November 1717 in Pölbitz, heute Zwickau, geboren. Von 1747 bis zu seinem Tod lebte er im erzgebirgischen Bockau und hat sich um den Ort verdient gemacht. So kümmerte er sich um den Aufbau einer leistungsfähigen Schule. Neben der sehr intensiven Seelsorge in seiner Gemeinde fand er Zeit, seine praxisorientierten wissenschaftlichen Studien fortzusetzen. In Bockau entstand sein umfangreiches deutsch-sorbisches Wörterbuch. Körner wurde nachgesagt, dass er 20 Sprachen lesen und verstehen konnte. Durch sein Werk "Bockauische Chronik oder Alte und Neue Nachrichten von Bockau" wurde George Körner zum Bockauer Chronisten. Zur Gedenkveranstaltung wurde am 21. Oktober Band 20 der Schriftenreihe der MAGISTER GEORGE KÖRNER GESELLSCHAFT vorgelegt. Von Reinhard Laukner wurden in einem 580seitigen DinA4-Buch die von Körner begründeten "Jährlichen Nachrichten von Bockau, 1763-1955" erstmals zusammengefasst.
1772 verstarb der unermüdliche Arbeiter Pfarrer Magister Körner im Alter von 54 Jahren in Bockau.

Bild: Staatsministerin Barbara Klepsch gehörte zu den Gästen der Veranstaltung (Quelle: Uwe Zenker)