Ausgangspunkt
Parkplatz im Ortskern


Länge
16,6 km

 

Wanderzeit
4 bis 5 Stunden


Tourencharakter

Wanderung für die ganze
Familie mit teilweise kräftigen
Anstiegen und ausgeglichenem
Gelände durch die ausgedehnten
Wälder südlich von Bockau und
dem Hochplateau des

Jägerhauses.



Markierungen
Bösewetterweg= grün
Gläserweg= grün
Fernwanderweg E3= blau
Dorfbachweg= gelb



Einkehrmöglichkeiten
Restaurant "Sachsenhof"
Sportgaststätte "Am Freibad"
Pension "Riesenberger Häuser"
Gaststätte " Jägerhaus"
Gaststätte "Morgenleithe"
Gaststätte "Trompeter-
schlößchen"
Hotel "Am Buchberg"
Frühstücks/Mittagstisch-
gaststätte "Snach-Oase"


Wegeverlauf

Die Tour beginnen wir in der Ortsmitte an der alten Bockauer Oberförsterei, die über 100 Jahre als Amts- und Wohngebäude diente und gehen den Bösewetterweg bergaufwärts bis zu einer Ruheplatzanlage, die eine über 250 Jahre alte mächtige Winterlinde umsäumt. Nach weiterem Anstieg können wir bei den letzen Häusern einen ersten Panoramablick über Bockau genießen. Dabei fällt auch der Blick auf die das Ortsbild prägende Bockauer Kirche.


Rechterhand wandern wir am Kiefernwalle mit einem imposanten Felsen vorbei bis zum Reinbach-Tal, welches den Blick über das Tal der Zwickauer Mulde nach Albernau freigibt. Dann erreichen wir das Freibadgelände mit Kinderspielplatz, Sportgaststätte und den Sportanlagen, sowie das Wildgehege.
Nach einer größeren Lichtung führt der Gläserweg zu einem Rastplatz mit blick auf die Talsperre Eibenstock. Wir umgehen nun ringförmig den 789 m hohen Buchberg, der 1 km am Hang des Stinkenbach-Tales entlang führt, bis er auf die Sosaer-Straße stößt. Diese überqueren wir, nehmen dann den Franzosenweg, Kriegsweg und Kobaltweg bis zur Staatsstraße. Wir folgen dieser und dem 50 m westlich abzweigenden Kobaltflügel in Richtung Auersberg und Riesenberger Häuser. Am Wegkreuz nehmen wir den Unteren Floßgrabenweg bis zur Gaststätte "Jägerhaus".
Von hier aus können wir außerdem die Morgenleithe (814 m), einen Berg mit Aussichtsturm und Gaststätte mit Übernachtungsmöglichkeiten erreichen (zusätzliche fast ebene Wegstrecke von 4 km). Das Jägerhaus verlassend, gehen wir in Richtung Bockau den Dorfbachweg entlang bis zum Rastplatz Gretels Ruh´ und zur Miniatur-Siedlungsanlage. Ab hier nehmen wir den Dorfbachweg 100m abwärts und rechts die Hahn Straße, bis wir geradewegs auf die Gaststätte "Trompeterschlößchen" stoßen. Wir kehren von dort zum Ausgangspunkt zurück.



Wildgehege




Die wilden Tiere des
Jagdgebietes wurden
ausgerottet. in den 3-4 m
tiefenWolfsgruben hat man
Wölfe gefangen
(Wolfsgrubenweg). Die
Wolfsfanggruben mussten nicht
wie die Bärenfanggruben mit
Holz ausgebaut werden. Sie
wurden mit Reißig bedeckt und
obenauf lag ein frisches Stück
Fleisch. Um 1770 hat man in
Bockaus Wäldern die letzten
Bären gesichtet und 1816
wurdem am "Ochsenkopf" der
letzte Wolf geschossen.

Jägerhaus
Ortsbezeichnung für das
Hochplateu, einst wildreiches
Waldgebiet um den
"Ochsenkopf" (824 m). Das
Jägerhaus war für die
Landesfürsten vermutlich schon
seit 1460 Standquartier für ihre
Jagd. Zuerst unbewohnt, später
mit Schankrecht ausgestattet
und heute noch imposante
Gaststätte. Nicht weit vom
Jägerhaus befindet sich ein
Rastplatz mit dem "Wettin-
Stein"sowie der Gedenkstein
"Weiße Frau".

Miniatur
Siedlungsanlage
Bockau in Miniatur entdecken

 

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