Besuchen Sie Bockau

Umgeben von dichten Wäldern liegt Bockau idyllisch in einem Seitental der Zwickauer Mulde in einer Höhenlage von 450 - 550 m ü. NN. Obwohl Bockau einen altsorbischen Namen trägt (bukava = Buchenwasser) wurde der als Waldhufendorf bekannte Ort im 13. Jahrhundert von fränkischen Siedlern gegründet. Weit sichtbar zeigt sich der Turm (41 m) der barocken Saalkirche aus dem Jahr 1637 mit seinem bereits 1617 geweihten Altar und einem Bildnis aus der Werkstatt Lukas-Cranach-des-Älteren. Der Bergbau und das Laborantenwesen prägten die Geschichte des Ortes.

Bockau lädt mit seiner umgebenen Waldlandschaft, mit gesunder Luft zum Durchatmen und für Wohlbefinden, zu Wanderungen, kleinen Spaziergängen oder Radtouren ein. Im Naturpark, mit seinen naturbelassenen Bächen, Biotopen, hervorragend angelegten Wander-, Reit- und Radwegen findet der Erholungssuchende geradezu ideal zur Entspannung und inneren Ruhe. Die Höhenlage des umgebenen Erzgebirges schwankt von 600 bis 1.100 m und zahlreiche Talsperren liegen zwischen der reizvollen Berglandschaft.

Über 30 Wanderungen zeigt der "Bockauer Wanderführer" auf, im besonderen Erlebniswanderungen rund um Bockau: "Bergbau und Laborantenwesen", "Jagdgebiet der Kurfürsten", "Geheimnisse Bockauer Steine" und natürlich eine Wanderung mit zahlreichen Aussichtspunkten, um die Reize der naturbelassenen Erzgebirgslandschaft zu genießen. Als Wanderziel zu nennen seien der Hausberg der Bockauer, die "Morgenleithe" (814 m) und der "Auersberg" (1.019 m) im unmittelbaren Waldgebiet.

Feiern in der "Wurzelbucke" kann man zu verschiedenen Vereinsfesten sowie zum traditionellen "Wurzelfest" Mitte August jeden Jahres. Im Vorfeld des Wurzelfestes wird zur Wahl der "Wurzelkönigin" aufgerufen. Die Teilnehmerinnen müssen einen Eignungstest und vor einer ausgewählten Jury bestehen. Die Siegerin wird bis kurz vor dem Fest geheim gehalten und zum Fest von der Vorjahreskönigin gekrönt. Die Majestät regiert 2 Jahre zu allen touristischen Höhepunkten.

Zur vollen Blütezeit im Juni werden die Angelikapflanzen vermessen und die höchste und prächtigste Pflanze ermittelt, aber erst zum Fest wird dem stolzen Besitzer oder der stolzen Besitzerin der Pokal für die "Größte und prächtigste Angelikapflanze" überreicht.

Bergmännische Traditionen werden jährlich mit der "Großen Bergvesper" am Kirmessamstag in der Ev.-Lutherische Kirchgemeinde und mit der Mettenschicht am 23.12. vor dem "Friede-Gottes-Stollen" gepflegt.