Backen wie zu Großmutter's Zeiten

Ein Brot aus einem Steinbackofen ist geschmacklich viel intensiver und besitzt eine stärkere Kruste als aus einem modernen Backofen. Dies beruht darauf, dass der Back- und Feuerraum eins sind, d.h. es wird ein Holzfeuer entfacht, welches nach Erreichen der notwendigen Hitze ausgeräumt wird. Danach werden die Brotlaibe auf diese Fläche geschoben. Das Brot nimmt somit den Geschmack und den Geruch des Holzfeuers an.

Ein solcher Backofen konnte im Gelände der Erzgebirgische Destillerie und Liqueurmanufaktur GmbH (Wurzelstube) 2004 errichtet werden. In ihm finden 12 Vier-Pfundbrote Platz. Zusätzlich beinhaltet der Bockauer Steinbackofen eine Räucherkammer.

Erschaffen wurde das Bauwerk vom Baugeschäft Leistner aus Hundshübel. Dieses Bauunternehmen hat sich auf die Errichtung solcher Backöfen spezialisiert. Die hiesigen Bäckermeister sowie die nahe gelegene Fischerei am "Conradsbach" aus Lauter weihten den Backofen und die Räucherkammer zum 1. Erzgebirgischen Kräutertag am 7. Mai 2005 offiziell ein.

Aber nicht nur Brote können darin gebacken werden, auch Kuchen und Pizzen finden in ihm Platz und sind geschmacklich ein Genuss. Nun soll es in Bockau zu einer Tradition werden, dass die hiesigen Bäckersleute im Wechsel den altdeutschen Backofen einmal im Monat anheizen und ihre Leckerein anbieten.

Sollten wir Ihnen Appetit gemacht haben, dann kommen Sie zur nächsten Backveranstaltung an die Wurzelstube der Erzgebirgische Destillerie und Liqueurmanufaktur GmbH.

Die Backtermine finden Sie in unserem Veranstaltungskalender.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.