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Herzlich willkommen im Laborantendorf des Erzgebirges !

Unser kleines idyllisch gelegenes Gebirgsdorf ist seit Jahrhunderten als ein alter Kräuter- und Laborantenort im Erzgebirge bekannt und die Traditionen sind auch heute noch in der "Wurzelbucke" lebendig. Wir freuen uns, dass Sie den Weg ins beschauliche Bockau gefunden haben und laden Sie auf eine lohnende Reise durch unseren Ort ein. Viel Interessantes gibt es hier zu entdecken, vor allem viel Wissenswertes rund um die Kräuter-, Heil- und Laborantenpflanzen, aus der Historie und natürlich aus der Gegenwart.

Bockau ist eine aktive Gemeinde mit vielen verschiedenen Einrichtungen, Vereinen und Interessengemeinschaften, die Traditionen pflegen und auch rege in verschiedenen Bereichen vertreten. Vor allem zeichnet sich unsere Dorfgemeinschaft durch vielfältige kulturelle und sportliche Aktivitäten aus. Besuchen Sie uns zu unserem traditionellen Bockauer Wurzelfest am 3. Wochenende im August. Hier können Sie die Verbundenheit der Einwohner mit ihrem Ort erleben. Aber auch unsere thematischen Wanderwege und die herrliche Landschaft im Naturpark Erzgebirge/Vogtland machen Lust zahlreiche Geheimnisse in und um Bockau zu entdecken.

Ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter - in Bockau finden Sie ein ganz besonderes Kleinod und ein Besuch lohnt sich zu jeder Jahreszeit.

Es grüßt Sie mit einem herzlichen "Glück Auf"

Ihr Siegfried Baumann
Bürgermeister

Aktuelles aus dem Ortsgeschehen

24.05.2021
| Sonstiges |

Neue Streuobstwiese in Bockau

(MT) BOCKAU: "19 Bäume sind erst der Anfang!"; verkündete Revierleiterin Anne Borowski als sie jüngst in Bockau zusammen mit ihren fleißigen Helfern die letzten Handgriffe an der neuen Streuobstwiese erledigt hatte. Die Lehrlinge des Forstbezirkes Eibenstock haben zusammen mit dem Waldpädagogen und zwei Teilnehmern des Freiwilligen Ökologischen Jahres aus dem Waldschulheim Conradswiese die Wiese am Königsweg nicht nur optisch aufgewertet. Für eine Vielzahl an Lebewesen wird dieser Revierteil neue Heimat, Nahrungslieferant und Brutstätte werden. Die gepflanzten Obstbäume sind alte Sorten wie der "Rote Gravensteiner Schlieker", eine Kulturapfelsorte aus dem 17. Jahrhundert, oder die "Wangenheimer Frühzwetsche".
Im Frühsommer werden diese Obstbäume die Wiese in ein Blütenmeer tauchen und ein emsiges Brummen und Surren der vielen Insekten wird in der Luft liegen. Auch am Boden wird sich einiges kriechen, denn die junge Revierleiterin hat auch eine Reptilienburg anlegen lassen, in der sich Zauneidechse, Blindschleiche und Co. verstecken können. Für Fledermäuse bietet die Streuobstwiese am Waldrand ebenfalls ideale Jagdgründe. Im Forstbezirk Eibenstock werden viele solcher kleinen Ökosysteme geschaffen, solche Maßnahmen schaffen eine mosaikartige Flächenstruktur mit optisch ansprechenden Akzenten.
In den nächsten Jahren sollen noch weitere Bäume folgen und auch eine Informationstafel soll noch angebracht werden.

Bild: Von den Mitarbeitern des Waldschulheims wurden für jeden Baum ein Sortenschild angefertigt und angebracht, damit die Waldbesucher auch wissen welches Obst da gerade so schön blüht. (Michael Pfalz/Forstbezirk Eibenstock)