• +++ Herzlich willkommen auf der Homepage des Laborantendorfes Bockau +++

Herzlich willkommen im Laborantendorf des Erzgebirges !

Unser kleines idyllisch gelegenes Gebirgsdorf ist seit Jahrhunderten als ein alter Kräuter- und Laborantenort im Erzgebirge bekannt und die Traditionen sind auch heute noch in der "Wurzelbucke" lebendig. Wir freuen uns, dass Sie den Weg ins beschauliche Bockau gefunden haben und laden Sie auf eine lohnende Reise durch unseren Ort ein. Viel Interessantes gibt es hier zu entdecken, vor allem viel Wissenswertes rund um die Kräuter-, Heil- und Laborantenpflanzen, aus der Historie und natürlich aus der Gegenwart.

Bockau ist eine aktive Gemeinde mit vielen verschiedenen Einrichtungen, Vereinen und Interessengemeinschaften, die Traditionen pflegen und auch rege in verschiedenen Bereichen vertreten. Vor allem zeichnet sich unsere Dorfgemeinschaft durch vielfältige kulturelle und sportliche Aktivitäten aus. Besuchen Sie uns zu unserem traditionellen Bockauer Wurzelfest am 3. Wochenende im August. Hier können Sie die Verbundenheit der Einwohner mit ihrem Ort erleben. Aber auch unsere thematischen Wanderwege und die herrliche Landschaft im Naturpark Erzgebirge/Vogtland machen Lust zahlreiche Geheimnisse in und um Bockau zu entdecken.

Ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter - in Bockau finden Sie ein ganz besonderes Kleinod und ein Besuch lohnt sich zu jeder Jahreszeit.

Es grüßt Sie mit einem herzlichen "Glück Auf"

Ihr Siegfried Baumann
Bürgermeister

Aktuelles aus dem Ortsgeschehen

11.05.2018
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Besucheransturm bei Wiedereröffnung Auersberg

(USt) "Auersberghaus" – diesen Namen gibt der neue Eigentümer, Peter Simmel, dem nun seit mehr als einem Jahr geschlossenen Berggasthof auf dem zweithöchsten Berg Sachsens. Seit Anfang Mai zog wieder Leben in das traditionsreiche Objekt ein. Zur Himmelfahrt am 10. Mai wurde die offizielle Wiedereröffnung gefeiert. Der Auersberg erlebte einen Besucheransturm, wie er ihn wohl seit vielen Jahren nicht mehr erlebt hat. Unter die Wandersleute mischte sich auch Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer und Wirtschaftsminister Martin Duhlig. Beide waren von der tollen Atmosphäre begeistert, wurden sie doch von den Besuchern sehr herzlich begrüßt. Der Ministerpräsident hatte die Wanderschuhe geschnürt und von Sosa aus den Berg bezwungen. Gemeinsam mit Landrat Frank Vogel, Bürgermeister Uwe Staab und Ortsvorsteher Tobias Unger und zahlreichen Wanderfreunden wanderte er mit seiner Frau und seinen 6 bzw. 8 Jahre alten Jungs durch den Wald. An der Talsperre Sosa erhielt er von Uschi Konkol einen Einblick in das Steuerungssystem der Talsperre. Forstbezirksleiter Stephan Schusser erläuterte unterwegs an einigen Stationen den Waldumbau in unserem Forstbezirk. Die Köhlermusikanten aus Sosa begrüßten auf dem Berg alle Gäste mit zünftiger Blasmusik. Michael Kretschmer gratulierte Peter Simmel auf offener Szene zu seinem Mut. "Es ist großartig, dass der Auersberg wieder geöffnet ist. Er ist eine der wichtigsten Ausflugsgaststätten. Wir als Freistaat wollen den regionalen Tourismus fördern. Wir wollen die Lebendigkeit in der Fläche haben.", stellte er die Bedeutung des Hausberges der Stadt heraus.

An diesem Himmelfahrtstag bei bestem Wanderwetter hatte die 14-köpfige Mannschaft des neuen Eigentümers alle Hände voll zu tun, die Gäste zu verköstigen. Und dennoch ist der eine oder andere ungeduldig geworden. Der Chef selbst stand hinterm Grill, hat Bratwürste bzw. Steaks gewendet und resümierte: "Das Team hat den Ansturm gut gemanagt und gemeistert." Sabine Leistner aus Hundshübel ist seit März im Unternehmen und fortan auf dem Auersberg als Objektleiterin eingesetzt. Ihr Team besteht aus drei Festangestellten. "Die Gäste sollen sich wohl fühlen, glücklich und zufrieden sein", so lautet das Credo der Teamchefin.

Mit seiner KIG Glück Gesundheit und Kultur GmbH möchte der Einzelhandelsunternehmer Peter Simmel auf dem 1018 Meter hohen Auersberg ein Seminarzentrum etablieren. Parallel dazu soll auch die Gaststätte betrieben werden. "Auf der Karte stehen erzgebirgische Gerichte. Wir haben eine bewegliche Küche gestaltet, wo wir praktisch nur die Endküche machen", sagt Simmel, der das damit begründet, dass nicht ständig ein Koch im Haus ist. Es sei schwer kalkulierbar, wie viele Gäste den Weg auf den Berg nehmen. Bislang hat der Unternehmer gut 320.000 Euro investiert. Doch er ist optimistisch: "Wir kämpfen darum, dass der Auersberg läuft, und das wird er. Wir machen keinen Rückzieher."

Dies wünschten ihm die gefühlten 2.500 Besucher an diesem Tag. Viele waren angetan vom hohen persönlichen Engagement des neuen Eigentümers. Für den Tourismus in der Region ist die Wiedereröffnung des Gasthofes ein wichtiger Meilenstein in der Stabilisierung der Ausflugsgastronomie.